Sehenswürdigkeiten

AUSFLUGSZIEL KAISERSTADT BAD ISCHL

DIE KAISERSTADT

Ohne den monarchischen Titel der „Kaiserstadt” wäre Ischl zwar Ischl, aber aus dem Salzkammergut wäre wohl nie das geworden was es heute ist. Alle Einnahmen aus dem Salzhandel des „Kammergutes”, flossen in die Privatschatulle der Habsburgerkaiser. Über 700 Jahre lang war Salz, das „weiße Gold”, einer der Hauptgründe für den Reichtum der Monarchie. Das Salzkammergut und alle seine Orte waren direkt und indirekt mit der Produktion und dem Vertrieb des Salzes verbunden.

Nachdem Franz-Josef, der letzte österreichische Kaiser, auch hier in Ischl – während dem elterlichen Kuraufenthalt – gezeugt wurde, waren Aufstieg und Ruhm Bad Ischls als Kur- und Badeort vorgezeichnet. Das Salzkammergut, als „Schrebergartl” der Wiener Hofburg, und quasi im Privatbesitz der kaiserlichen Familie, wurde während der Sommermonate, der „Sommerfrische”, aufgrund der kaiserlichen Präsenz zum Mittelpunkt der ganzen Monarchie.

In räumlicher Nähe zur kaiserlichen Sommerresidenz, der Kaiservilla, erlebte die ganze Stadt eine Renaissance ungeahnten Ausmaßes. Der alte Stadtkern mit Theater, Postamt und Trinkhalle, die einladenden Straßenzüge, die imposante Esplanade an der Traun und, nicht zuletzt, das großartige Kur- und Kongresshaus sind Zeugen jener Zeit und konnten nahezu unbeeinträchtigt erhalten werden.

Der Gosausee

Dieser unter Naturschutz stehende kleine Gebirgssee zeichnet sich durch sehr kaltes, klares Wasser mit Trinkwasserqualität aus. Dies bietet beste Lebensbedingungen für zahlreiche Fischarten.

Der Vordere Gosausee, der krönende Abschluss des Tales, unmittelbar vor den mächtigen Türmen des Dachsteins, das „Auge Gottes“.

Hört man in Gosau jemandem von „dem Auge Gottes“ sprechen ist hier nicht etwa von religiösen Statuen oder gar einer Kirche die Rede, nein! Hierbei handelt es sich um den einzigartigen Gosausee mit dem dahinterliegenden majestätischen König Dachstein. Der Blick über den kleinen, unter Naturschutz stehenden Gebirgssee und im Hintergrund der Dachstein, der höchste Berg des Salzkammergutes, ist wohl eines der bekanntesten und meist fotografierten Motive der Region. Besonders die Spiegelung des Dachsteins im glasklaren Gletscherwasser des Gosausees ist ein wahres Naturschauspiel, welches man unbedingt einmal gesehen haben muss.

Glück Auf in den Salzwelten Hallstatt

Besuchen Sie die älteste Holzstiege Europas im neuen Bronzezeit-Kino und erleben Sie die 7000-jährige Geschichte des Salzes am Originalschauplatz!

Mit der Panoramabahn geht es hinauf auf den Berg, der geheimen Anziehungskraft dieser mystischen Gegend folgend, in Hallstatt, im Salzkammergut. Der Weg führt über das Mundloch in eine einzigartige Welt unter Tage: Kilometerlange Stollen, die Menschen einst vor über 3.000 Jahren von Hand in den Berg zu schlagen begonnen haben, führen tief ins Innere der Felsen. Die Lichtkegel der Taschenlampen huschen über die nackt schimmernden Felswände des Bergwerks, erleuchten kurz Orte und Stellen der Begegnung hart arbeitender Menschen vor ewig langer Zeit.

Dachstein Eishöhle

Gralsburg, Parzival- und König Artus-Dom: Hinter all den märchenhaften Namen verbergen sich faszinierende Gebilde aus Eis und Stein, die Sie bei einem Besuch der Eishöhlen aus nächster Nähe bestaunen können.

In Begleitung erfahrener Höhlenführer lernen Sie die magische Unterwelt des Dachsteins kennen. Spektakuläre Eisskulpturen, gigantische Eisvorhänge und beeindruckende Rieseneiszapfen werden Sie mit ihrem Zauber gefangen nehmen. Eine mystische Höhlenwelt aus Eis und Fels, die auch die jüngsten Höhlenbesucher verzaubert.

Fantastische Aussichten im Salzkammergut!

Nichts für schwache Nerven! Die Aussichtsplattform 5fingers bietet Adrenalinkicks auf höchstem Niveau. Die wohl spektakulärste Aussichtsplattform der Alpen ragt wie eine Hand in einen über 400 Meter tiefen Abgrund hinein. 

Auf fünf unterschiedlich gestalteten Stegen, den Five Fingers, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Schwindelfreiheit unter Beweis zu stellen und einmalige Tiefblicke auf den Hallstätter See und das Innere Salzkammergut zu genießen.

PREDIGSTUHL

Beschreibung

Startpunkt der Tour ist der Gasthof Predigstuhl (973 m, von Bad Goisern mit dem Auto erreichbar). Direkt am Gasthof vorbei geht man in den Wald. Ein Stückchen die Forststrasse entlang bis rechts ein schmaler Weg (Wanderweg Nr. 246) wegführt. Auf diesem kommt man nach ein paar Minuten an einen markanten Felsen (Hier ist schon etwas festeres Schuhwerk mit guter Sohle gefragt.). Gleich nach dem Felsen lädt eine Bank mit wunderbarer Aussicht zu einer kurzen Verschnaufpause ein. Weiter durch bewaldetes Gelände. Ein Felsen ist noch zu besteigen, dann steht man auf dem Gipfel des Predigtstuhls (1278 m) und kann das fantastische Panorama genießen! Zurück auf dem selben Weg.

Höchster Punkt

1.237 m

GOISERER HÜTTE + KALMBERG

Wegbeschreibung

ANSTIEG: Vom Parkplatz (~625 m) auf der Forststraße zur Trockentann Alm 805 m und im Hochwald zur Materialseilbahn auf ca. 1005 m. Bergwärts bei einer Bank und schönem Aussichtspunkt (1090 m) vorbei zu einem Unterstand (Poidl-Rast) auf 1150 m. Nun durch Lärchenwald zu einer Quelle (1410 m) und schon meist in der Latschenzone zur markanten Goiserer Hütte 1582 m. 975 HM und 1 3/4 Std. zügig.

GIPFELANSTIEG: Leicht ab und auf (1585 m – 1620 m) und zur Kalmoos-Höhle auf 1625 m aus der Gegenreformation. Weiter bergauf mit geringen Höhenverlusten und dann sieht man den Kalmberg als Indianerkopf auf etwa 1795 m. Bestes Fotomotiv. Zum Gipfel des Hohen Kalmberges 1833 m sind es nur mehr einige Minuten. Insgesamt : 1230 HM und 2 1/2 Std. flottes Tempo.

Der Übergang zum Niederkalmberg 1827 m und zurück zum Hochkalmberg benötigt zusätzlich etwa 315 HM und 1Std.

ABSTIEG: Den gleichen Weg zurück zum Sattel bei der Goiserer Hütte 1585 m und lange hinunter zur Poidl Rast 1150 m. Weiter zur Materialseilbahn und über die Trockentannalm 805 m auf der Forststraße zum Parkplatz

Höchster Punkt

1.833 m

EWIGE WAND

Wegbeschreibung

Von der Ratluck“n Hütte gehts in den Wald richtung „Ewige Wand“. Nach der „Ewigen Wand“ Durchquerung rechts abbiegen, es geht steil den Berg empor in Richtung Blaschek Warte / Predigstuhl. An der Blaschek Warte vorbei, in eine leichte Senke bei der eine Abstiegsmöglichkeit richtung Berggasthaus Predigstuhl / Ratluck“n Hütte möglich wäre. Zunächst gehen wir jedoch geradeaus weiter in Richtung Predigstuhl der in etwa 30 min erreicht ist. Abstieg wie Aufstieg oder über Berggasthaus Predigstuhl Absteigen!

Empfohlene Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung

Bemerkung

Der in den Fels gehauene Weg Quer durch die Ewige Wand ist einen Ausflug unbedingt wert

HÜTTENECK ALM

vom Berghotel Predigstuhl in Bad Goisern (7 km vom Ortszentrum entfernt). Ihr erreicht den Parkplatz dort vom großen Kreisverkehr aus (in Bad Goisern) in Richtung „Wurmstein – Predigstuhl“.

Folgt von dort aus dem breiten Wanderweg (Nr. 247) von der Bergstation über die Roßmoosalm. In ca. 1 Std. 15 Min. erreicht ihr die Hütteneckalm. Eine Wanderung, die sich auf Grund des Panoramas besonders lohnt. Auf diesem Weg liegt auch ein Klettergelände und „der Steinbruch“, den Kinder lieben.

www.huetteneckalm.at